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"Am Gymnasium Langen steht die individuelle Förderung einer jeden Schülerin und eines jeden Schülers im Mittelpunkt unseres pädagogischen Handelns. Jede Schülerin und jeder Schüler soll hierdurch befähigt werden, sich seinen Interessen und Fähigkeiten gemäß in einer immer komplexer werdenden Lebenswelt zu orientieren und sozialverantwortlich zu handeln."

(Leitbild des Gymnasiums Langen)

 

 

Wie jedes Jahr fand am Gymnasium Langen ein Weihnachtskonzert statt. Nun denkt man an besinnliche Weihnachtslieder, Kekse, Kerzenlicht und Freude … aber nicht für alle Menschen und Kinder ist Weihnachten ein Fest der Freude. Vielmehr bestimmen Krieg, Flucht, Heimatlosigkeit, Angst, Heimweh und das Gefühl der Fremde den Alltag vieler. Dies wollten die Schülerinnen und Schüler zum Ausdruck bringen.

Das Konzert stellte ein Projekt der Fächer Kunst und Werte und Normen sowie Musik dar.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 9b und 9d haben mit ihrer Kunstlehrerin Fotografien gezeigt, die sich dem Thema „Flucht“ gewidmet haben und sich überlegt, wie man die Gefühle Hunger oder Angst fotografisch darstellen kann. Diese Bilder liefen im Hintergrund auf der großen Bühne. Auf Stellwänden im Foyer waren Comics zu sehen. Das Thema „Fremd sein“ wurde in Bildern von der Klasse 6c zeichnerisch umgesetzt.

Das Konzert war anders, geradezu experimentell. Klassische Weihnachtslieder wie „In der Weihnachtsbäckerei“, „Oh du fröhliche“, „Jingle bells“ oder „We wish you a merry Christmas“ wurden kontrastiert mit modernen Stücken wie „Fremd“, „Babel“ oder „schtzgrmm“. Plötzlich wurde es in der Aula dunkel, nur ein Kerzenlicht gab es noch und aus allen Ecken ertönten Geräusche, die Kanonenschüsse, Explosionen oder Gewehre nachgeahmt haben.

Schloss man die Augen, so dachte man wirklich, man sei im Schützengraben. Tjede aus der 5c moderierte das Stück an und erklärte dessen Bedeutung: „Zum Nachdenken solle es anregen. Nicht allen Kindern gehe es gut, viele seien aus ihrer Heimat durch Krieg vertrieben worden. Das Gefühl der Fremde und der Heimatlosigkeit habe sich eingestellt. Auch die Sprache stelle eine große Hürde dar, das wird durch das Stück „Babel“ deutlich. Verständnisschwierigkeiten führen zu weiteren Missverständnissen. Unterschiedliche Sprachen, Kulturen oder Religionen führen zu globalen Konflikten. Das wollten wir deutlich machen. Wir möchten gerade an Weihnachten auch an diejenigen denken, denen es nicht so gut geht.“

Neben den Singklassen 5c, 6c und 7c traten weitere Schülerinnen und Schüler auf. Aus dem Jahrgang 10 sangen und spielten Leoni Meyer und Jann-Niklas Ufen, die den Talentwettbewerb „Kunst gegen Bares“ im TIF gewonnen haben, zwei Lieder und Cedric Höller spielte am Flügel „Nocturne“ von Chopin.

Eine großartige künstlerische Darbietung zeigte Sophie Brandes aus der 8. Klasse. Sie ist mehrfache „Jugend musiziert“-Preisträgerin und Schülerin an der Bremer Musikhochschule. Sie spielte auf dem Flügel „Polychinelle“ von Rachmaniow.

Auch der Chor „Ankerdrähte“ trat auf und gestaltete das Konzert mit den Singklassen und dem A-capella-Chor „taktlos“ unter der Leitung von Herrn Bilenko mit.

Zum Abschluss des Konzertes präsentierten alle zusammen das Weihnachtslied „We wish you a merry Christmas“.

Es war ein abwechslungsreiches, spannendes Weihnachtskonzert, das alle Zuhörer in ein besinnliches Weihnachtsfest entließ, doch auch zum Nachdenken anregte.

Vielen Dank!

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